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Datenbanken und
Informationssysteme

Lehrveranstaltungen WS 2012/13

 
Datenbanksysteme (11155)
Vorlesung: Mo 10:15-11:45, Hörsaal F 128 (Hauptgebäude)
Betreuer:Dr. rer. nat. Michael Schäfers
Übung: Mo 12-13 oder Di 14-15, Hörsaal F 128 (Hauptgebäude)
[nicht Di 15-16]
Beginn: Vorlesung: 15.10.2012
Übung: 15.10.2012
Einordnung: Bachelor/GI-Wahlpflicht
Vorkenntnisse: notwendig: Einführung in die Datenbankprogrammierung
Lernziele: Anfragesprachen und Entwurfsmethoden (aus Einführung in die Datenbankprogrammierung) theoretisch fundieren und einordnen; Arbeitsweise von Datenbankmanagementsystemen nachvollziehen, insbesondere bei der Ausführung von Anfragen und Transaktionen; Vertiefen dieser Verfahrenskenntnisse durch Übertragen und Anpassen auf verteilte Datenbanksysteme
Stoffplan: * Ausdrucksfähigkeit von relationalen Anfragesprachen
* Anfragebearbeitung und -optimierung
* Relationaler Datenbankentwurf (Normalisierung)
* Physischer Datenbankentwurf
* Verteilte Datenbanksysteme
* Transaktionsmanagement (in zentralen und verteilen DBS)
Literatur: Elmasri/ Navathe: Grundlagen von Datenbanksystemen / Fundamentals of Database Systems
Kemper/ Eickler: Datenbanksysteme - Eine Einführung
Saake/ Heuer/ Sattler: Datenbanken: Implementierungstechniken
Silberschatz/ Korth/ Sudarshan: Database System Concepts
(in der jeweils aktuellsten Auflage)
außerdem: eigene Begleitmaterialien (Folienkopien unter StudIP)
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Datenbanksprachen: einfach - logisch - portabel [bis SS17] (11158)
Dozent:Dr. rer. nat. Hans Hermann Brüggemann
Vorlesung: Do, 08:15-09:45, Hörsaal F 128 (Hauptgebäude)
Betreuer:Dr. rer. nat. Hans Hermann Brüggemann
Übung: Mo, 08:30-09:15 Hörsaal F 342 (Hauptgebäude)
Beginn: Vorlesung: 18.10.2012
Übung: 22.10.2012
Einordnung: Master/KKB_IS (Informationssysteme), Master/KKB_ThI (Theoretische Informatik)
Vorkenntnisse: Einführung in die Datenbankprogrammierung und Datenbanksysteme
Lernziele: Die Studierenden kennen unterschiedliche Aspekte von Datenbanksprachen: Sie wissen, dass automatisierte Navigation im Datenbankschema vereinfachtes SQL ermöglicht. Sie wissen, dass Logik und Rekursion als Datenbanksprachmittel größere Ausdrucksstärke ermöglichen, aber erhebliche Anstrengungen zur Optimierung erfordern. Sie kennen XML als flexible Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Datenbanken und Web.
Stoffplan: 1 Anfragen an Universalrelation-Sichten
1.1 Anfragen durch Navigation im Datenbankschema
1.2 Ziele und Arbeitsweise von Universalrelation-Systemen
1.3 Für Universalrelation-Systeme geeignete Datenbankschemas
1.4 Anfragehypergraph, Verbundbedingung und Fenster
1.5 Optimierung durch inline views und natürlichen Verbund
1.6 Datenbankvariablen
1.7 Unteranfragen
1.8 Mengenoperationen
1.9 Oder-Verknüpfungen in Bedingungen
1.10 Realisierung mit Outer-Join
1.11 Aggregieren und Sortieren
1.12 Fremdschlüssel-basierte Universalrelation-Systeme
2 Logische Datenbanken
2.1 Grundbegriffe der Prädikatenlogik
2.2 Datenbanken und Prädikatenlogik
2.3 Strukturen: logische Datenbankschemas
2.4 Änderungen und Anfragen im logischen Datenmodell
2.5 Fixpunktsemantik
2.6 Sichere Klauseln
2.7 Logische und relationale Anfrageoperatoren
2.8 Exkurs: Negation
3 Optimierung von logischen Anfragen
3.1 Vereinfachung von Klauseln
3.2 Entfernen von Redundanz
3.3 Reduktion der Redundanz auf die Implikation
3.4 Tableauoptimierung
3.5 Optimierung mit materiellen Sichten
3.6 Übersetzung in relationale Ausführungspläne
3.7 Binden von Variablen
3.8 Magic Sets
4 XML und Datenbanken
4.1 XML als Dokumentbeschreibungssprache
4.2 XML-Vokabular
4.3 Dokumenttypdefinition (DTD)
4.4 XML Schema
4.5 Vokabularentwurf zu einem relationalen Schema
4.6 XQuery und XPath
4.7 SQL/XML
Literatur: J.D. Ullman, Principles of Database and Knowledge-Base Systems, Computer Science Press, 1989
A.B. Cremers, U. Griefahn, R. Hinze, Deduktive Datenbanken, Vieweg, 1994
W. Kazakos, A. Schmidt, P. Tomczyk, Datenbanken und XML, Springer, 2002, 3-540-41956-X
H. Schöning, XML und Datenbanken, Hanser, 2003, 3-446-22008-9
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Integration von Datenbanken (11171)
Dozent:Prof. Dr. rer. nat. habil. Udo Lipeck
Vorlesung: Mi 12:15-13:45, Hörsaal F 142 (Hauptgebäude)
Betreuer:Prof. Dr. rer. nat. habil. Udo Lipeck
Übung: Mi 14:00-14:45, Hörsaal F 142 (Hauptgebäude)
Beginn: Vorlesung: 17.10.2012
Übung: 24.10.2012
Einordnung: Master/KKB_IS (Informationssysteme), Master/KKB_SE (Software Engineering), Hauptstudium, Katalog A (Informatik)
Vorkenntnisse: Einf.i.d. Datenbankprogrammierung (Datenbanksysteme I), Datenbanksysteme (II)
Lernziele: Kennenlernen von Konzepten und Verfahren zur Integration von Informationsquellen, vor allem zur systematischen schema- und datenbezogenen Integration von Datenbanken; Vertiefen früherer Kenntnisse zu Entwurf, Anfragebearbeitung und Datenaufbereitung von Datenbanken; Erweitern der Kenntnisse über verteilte Datenbanksysteme
Stoffplan: * Grundprobleme: Verteilung, Autonomie, Heterogenität
* Architekturen: Materialisierte und virtuelle Integration, Multi-DBS, Föderierte DBS, Mediator-Wrapper-Architektur, Peer-to-Peer-Systeme
* Schemamanagement: Schema-Integration, Schema-Mapping, Schema-Matching, Multidatenbanksprachen
* Anfragebearbeitung, insbes. Anfrageplanung mit Global-as-View/ Local-as-View -Anfragekorrespondenzen
* Datenintegration: Datenbereinigung, Duplikat-Erkennung, Objekt-Matching, Datenfusion, Informationsqualität

Literatur: Leser/Naumann: Informationsintegration, dpunkt.verlag, 2007
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Oberseminar Datenbanksysteme (99999)
Dozent:Prof. Dr. rer. nat. habil. Udo Lipeck
Seminar: n.V.
Einordnung: Hauptstudium, Masterstudium
Inhalt: Vorstellung von Studien-/Bachelor-/Diplom-/Master-Arbeiten. Aktuelle Themen
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letzte Änderung:  21. June 2018, 09:23
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